Martin Kiechle gewinnt den Ischgl Ironbike auf der Kurzdistanz
Der Ischgl Ironbike ist mit seinen 20 000 Euro Preisgeld der bestdotierte Marathon Europas
Meckenbeuren, 03.08. -. Auch am vergangenen Samstag waren wieder zahlreiche Weltklasseathleten am Start, um sich auf den drei Strecken zu messen. Das Vaude-Simplon-Team mischte mit Topergebnissen vorne mit – Martin Kiechle sicherte sich gar den Sieg auf der Kurzstrecke.
Kurz heißt, 27 Kilometer und 700 Höhenmeter, die es für die Biker zunächst zu überwinden galt. Martin Kiechle hatte sich schon vor dem Start für die kleine Runde, und gegen den späteren Anstieg aufs Idjoch, entschieden und löste seine Aufgabe mit Bravour.
Kiechle gewann am Ende mit zwei Sekunden Vorsprung vor Lukas Kubis (Team Haibike) nach 1,08.58 Stunden. Dritter wurde Ivo Zulian (Italien). Benjamin Schmieg steckte, wie auch Teamkollege Jan Schmidt die Transalp noch zu sehr in den Knochen, Schmieg wurde Elfter, Schmidt stieg aus.
Auf der Mitteldistanz waren 50 Kilometer und 2100 Höhemeter die Hausmarke – die Lukas Gerum (Texpa-Simplon) am schnellsten hinter sich brachte und dabei die Marathongrößen Roland Stauder (Corratec) und Massimo de Bertolis (Full Dynamix) hinter sich ließ. Die Tatsache, dass mit Frederick Kessiakoff (Full Dynamix), ein Olympiastarter lediglich als Fünfter über die Ziellinie im Skiort rauschte, lässt den siebten Rang von Markus Kaufmann und den elften Platz von Youngster Marcel Reiser in einem noch besseren Lichte erstrahlen.
Alexa Hüni entschied sich ebenfalls für die Mittelstrecke, welche in der Damenkonkurrenz die am stärksten besetzte runde war. Ihre Form passte auf den Punkt genau und so fuhr sie einen hervorragenden sechsten Platz ein.
Andi Strobel rundete die Teamleistung in Ischgl noch mit einem soliden neunten Platz auf der Langdistanz über 80 Kilometer und 3800 Höhenmeter ab.
